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   Djangos
Es war einmal vor einer langen langen Zeit. Man schrieb das Jahr 1996, in dem die Gründerväter der heute legendären Djangos Leverkusen noch die Schulbank drückten. 
Die Zeiten waren hart, die Fußballer gingen mehr schlecht als recht ihrem Tagewerk nach und so durften die rheinischen Fußballfans die Tabelle auch einmal von unten betrachten. Genau das war der Moment in dem sich einiges in der Leverkusener Fanszene ändern sollte. Denn die Vereinsobrigkeit hatte großes vor uns wollte viel für die Fans tun. So kam es, dass eine neue Tribüne entstand, selbstverständlich voller Luxus, hinter Glas und mit frisch zubereiteten Köstlichkeiten exklusiver Köche. Aber auch an diejenigen, die bisher stehen mussten wurde gedacht. Dieser Zustand war nicht mehr tragbar und so bekam jeder einen schönen Plastik-Hartschalensitz. Doch damit nicht genug - es sollte etwas besonderes sein Bayer 04 Fan zu sein und so entschied man sich dafür nur noch Fanclub-Mitgliedern eine Dauerkarte zu verkaufen. 
Genau das ist der Moment in dem wir wieder auf die Djangos-Gründerväter zu sprechen kommen, die ebenfalls zu diesem besonderen Kreis gehören wollten. Schnell hatten sie ihre Mitstreiter gefunden, die mit Ihnen einen nun geforderten Fanclub gründen wollten. Dieser Kreis war bunt gemischt, mit älteren und jüngeren Mitgliedern. Es waren zwar noch nicht viele, aber in Leverkusen gab es die ersten Djangos.
Doch halt - noch waren es gar keine Djangos. Denn erst musste eine lange Zeit der Suche nach einem geeigneten Fanclubnamen beendet werden. Ob es Zufall oder gar Schicksal war, dass genau dieser Name im Suff gefunden wurde.....
Während man sich zum Abschluss (nein nicht der Saison) des Schuljahres in Berlin aufhielt stieß man neben den bekannten Getränken auf etwas neues bisher unbekanntes. (Heute leider auch wieder, der Erfolg war wohl nicht so groß. ;-(( ) Kleine köstliche Getränke namens - Django. Somit war auch endlich der Name gefunden, zunächst zwar als Bayer Django's oder Bayer Djangos? Offiziell waren wir wohl doch die Django's, wobei dies bereits der erste Konflikt in der bis dato noch sehr jungen Fanclubhistorie war.
Dennoch passte es in diese Zeit unseres Bestehens, denn eine Einheit waren wir damals noch nicht. Jeder ging seinen Weg und so verging die erste Zeit bis man sich zusammensetzte und entschied, dass sich etwas tun muss. 
Dies geschah dann auch und man teilte den Fanclub in aktive (jüngere) und passive (ältere) Mitglieder auf. So waren diejenigen, die auch etwas tun wollten zusammen ohne die ruhigeren rausschmeißen zu müssen. Und so tat sich dann auch etwas. Die alte Zaunfahne 'KÜPPERSTEG ON TOUR' wurde wieder rausgekramt, da ein Großteil der Djangos aus Küppersteger Jungs besteht. Es wurden gemeinsame Auswärtsfahren geplant und 2001 gab es dann auch den ersten eigenen Bus zum Spiel in Kaiserslautern. Zugegeben, der Bus war nicht wirklich groß, aber dafür hatten wir umso mehr Spaß.
An Aktionen wie 'PRO15:30' beteiligten wir uns mit dem Spruchband 'Morgens Aronal - 15:30 Fussball - Abends Elmex' und auch nach dem Turinspiel und beim Heimspiel gegen Manchester gab es Spruchbänder, die jedoch gemeinsam mit den Allstars durchgeführt wurden. Neben Kontakten zu den Schlebusch Allstars gibt es recht gute Kontakte zu den Red Black Lions, die auf gemeinsamen Touren (zu Auswärtsspielen oder durch Kneipen) und Kegelmorgenden (Gegenteil von Abenden) beruhen. Auch bei den Ultras Leverkusen sind ein paar unserer Mitglieder sowohl aktiv als auch passiv vertreten.
Für uns intern führten wir einen festen Mitgliedsbeitrag ein von dem neben kleineren o.g. Aktionen vor allem Dinge wie die Homepage, die neue Djangos Zaunfahne und ein paar Doppelhalter finanziert wurden. Man erkennt uns mittlerweile auch an eigenen Pullis und Schals, die jedoch nur an Mitglieder und gute Bekannte abgegeben wurden.
Zur Saison 2002/03 wird der aktive Teil in der neuen 'Singing Area' präsent sein und auch sonst wird man (hoffentlich) noch von uns hören...

In diesem Sinne
A.L.A.D.